NDR – Schleswig Holstein Magazin bringt Fernsehbeitrag über das MAZ in Travemünde der Firma Scheel Erdbau

Warum wurde die Aufbereitungsanlage genehmigt?

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Warum-wurde-die-Aufbereitungsanlage-genehmigt,shmag49526.html

Vielen Dank an den NDR für diesen Fernsehbeitrag und an alle Beteiligten für Ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die unhaltbaren Zustände hier vor Ort und bei den Behörden!

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Ausbau der Abfallanlagen – Firma Scheel kauft 2. Reiterhof (Bültwisch) – Ist ein Industriegebiet in der Travemünder Landstraße geplant?

Von dem Tiefbauunternehmen Scheel Erdbau werden bereits mehrere Abfallanlagen in der Travemünder Landstraße betrieben. Jährlich in 3 Anlagen mit insgesamt 300.000 Tonnen genehmigt, werden dort Abfälle aus mehreren Landkreisen per LKW angefahren, aufbereitet und wieder abgefahren. Diese Konzentration und Größe an Abfallanlagen ist im gesamten Ostseeraum einmalig und hat zusammen einen Flächenverbrauch von über 14 ha zur Folge (inkl. Reiterhöfe). Was dies für ein Wohnen im Grünen für die Anwohner der Region zwischen Kücknitz, Pöppendorf und Ivendorf bedeutet, können diese durch vermehrten LKW-Verkehr sowie Lärm- und staubende Brecheranlagen täglich erleben.

Nunmehr ist zu befürchten, dass diese Abfallanlagen nochmals ausgebaut werden sollen. Der direkt neben dem MAZ-Travemünde befindliche Reiterhof Bültwisch an der Travemünder Landstr. 272 wurde von der Firma Scheel kürzlich (Stand 9-2017) aufgekauft.

Die deutsche Rechtsprechung verweist derartige lärmenden und staubenden Bauschuttrecyclinganlagen in dafür vorzuhaltende Industriegebiete – was aber von der Stadt Lübeck ignoriert wurde, die für alle Abfallanlage ihr gemeindliches Einvernehmen und damit die Zustimmung erteilte – gegen den Willen der Anwohner, die dies bereits im Jahre 2012 in der Travemünder Landstr. abgelehnt hatten!

Will die Stadtverwaltung Lübeck aus der Travemünder Landstr. ein Industriegebiet machen? Werden ohne ausreiche Erschließung für die fehlende Wasserver- und Entsorgungsleitungen, ohne B-Plan, ohne Gewerbe- und Industriegebietsausweisung durch das Einvernehmen der Stadt Lübeck hier Fakten einseitig zugunsten der Firma Scheel geschaffen – diese dauerhaft in der Travemünder Landstraße  für eine Abfallindustrie anzusiedeln?

Deshalb Bürger wehrt euch – sonst sind eure Häuser und Grundstücke nur noch die Hälfte wert!
– wird in der Region kein Tourismus (Pensionen) mehr möglich sein,
– wird das Wohnen und Leben für Betroffene nicht mehr die gewohnte Lebensqualität haben

Diese Frage ist an die dafür Verantwortlichen (Stadtverwaltung gab Ihr Einverständnis) zu stellen: Was haben eigentlich die Bürger von diesen Anlagen?

Außer Dreck und Lärm keine Vorteile!

Wehrt euch gegen die Abfallanlagenkonzentration in der Travemünder Landstraße!

Schließt euch dem Aktionsbündnis an und unterstützt die nachfolgend genannte Umweltbewegung:

1. GMKV Gemeinnütziger Verein Kücknitz. e. V
2. IG – Interessengemeinschaft Pöppendorf
3. IG Interessengemeinschaft Ivendorf e.V.
4. Naturkindergarten Dummersdorfer Ufer e.V.
5. Anwohnerinititative Kücknitz kämpft weiter

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MAZ-Travemünde steht derzeit still!

Teilerfolg der Anwohner- und Umweltinitiativen!

Hier ein kurzer Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 9. September:

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GAL und SPD laden ein zum Gespräch über das MAZ Travemünder Landstraße und weitere Themen

>>>GAL und SPD laden zum Gespräch über das MAZ Travemünder Landstraße und weitere Themen<<<

Einladung zur Fraktionssitzung der GAL gemeinsam mit Mitgliedern der SPD-Fraktion am Montag, 10.07.2017, um 19:00 Uhr,

im Gemeinschaftshaus Rangenberg, Im Brunskroog 61, Lübeck-Kücknitz

In den zurückliegenden Wochen hat unsere Fraktion GAL die Probleme mit Lärm, Staub und Grundwassergefährdung durch die Bauschutt-Aufbereitungsanlage an der Travemünder Landstraße (MAZ) in die Beratungen der Bürgerschaft und des Umweltausschusses gebracht. Wir haben ebenfalls starke Zweifel an der Genehmigungsfähigkeit eines solchen Betriebs an der Stelle außerhalb eines Industriegebiets nahe der Wohnbebauung.

Mit einigen Damen und Herren Ihrer Organisationen haben wir bereits vor Ort an Ihrem Wohnsitz neben dem Bauschuttplatz gesprochen, und für die Diskussionen in den städtischen Gremien haben wir die schriftlichen Unterlagen gelesen. Um den Gesundheits- und Umweltschutz in dieser Sache voran zu bringen, möchten wir unsere Kenntnisse weiter ergänzen.

Die nächste Sitzung unserer GAL-Fraktion wird deshalb in Kücknitz stattfinden. Mitglieder der SPD Fraktion werden zu dem Thema MAZ ebenfalls anwesend sein.

 Gemeinsam möchten wir Sie einladen, einzuschauen: 

am Montag, 10.07.2017
um 19:00 Uhr
im Gemeinschaftshaus Rangenberg, Im Brunskroog 61, Lübeck-Kücknitz

Wir werden kurz unsere Anträge und Anfragen in Bürgerschaft und Umweltausschuss vorstellen und würden uns freuen, wenn Sie uns dann ausführlich über Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Bauschuttplatz und mit den Behörden informieren. Für die bevorstehenden politischen Auseinandersetzungen ist es uns wichtig, nicht nur die „Aktenlage“ zu kennen, sondern auch die Beeinträchtigungen, Belästigungen und Gefährdungen, die Sie im Alltag in der Umgebung des Betriebs erfahren.

Für weitere Themen Ihren Stadtteil betreffend sind wir selbstverständlich offen im Gespräch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

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Presseartikel: „Der Schutt-Koloss von Lübeck“

Im Folgenden weitere Presseartikel zum MAZ-Gutachten von Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg und dem Protest der Anwohner:

Schleswig- Holstein Zeitung, 2. Juli 2017: Der Schutt-Koloss von Lübeck

Wochenspiegel-Lübeck, 27. Juni 2017: Gutachter, Anwohner und Politik kämpfen weiter gegen das MAZ

Szene Lübeck: Das Umweltnetzwerk Hamburg erhebt schwere Vorwürfe gegen beteiligte Verfahrensbehörden  „Das MAZ-Travemünde hätte nie am Standort Lübeck genehmigt werden dürfen – die Bauschuttrecyclinganlage ist industrietypisch – gehört in ein Industriegebiet.“

Zum Vergrößern bitte anklicken:

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2017: Gutachten zum MAZ Travemünde

Im Auftrag des Gemeinnützigen Vereins Kücknitz und der zwei Interessengemeinschaften Pöppendorf und Ivdendorf hat Herr Klaus Koch, Umweltnetzwerk Hamburg, ein umfangreiches Gutachten zum MAZ Travemünde der Firma Scheel erstellt.

Foto: Blessenacker der Firma Scheel

Foto: Firmengelände Blessenacker der Firma Scheel

In seinem Gutachten kommt Herr Koch zu dem Schluss, dass durch die Genehmigung und den Betrieb des MAZ massiv gegen bestehende Gesetze und Vorschriften verstoßen wurde und noch wird.

Die Anlage:

  • – war von vornherein nicht genehmigungsfähig, dennoch hat das LLUR, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, eine Genehmigung ausgesprochen
  • – sie gefährdet massiv die Gesundheit der Anwohner
  • – birgt das Risiko der Grundwasserverschmutzung durch Eintrag gefährlicher Stoffe
  • – überschreitet bei Staub- und Lärmemissionen bei weitem die zulässige gesetzliche Grenze für die Anwohner

Deshalb fordern Der Gemeinnützige Verein Kücknitz und die zwei Interessengemeinschaften Pöppendorf und Ivdendorf:

  • Die sofortige Stilllegung des MAZ
  • Die juristische Klärung der zu Unrecht ergangenen Genehmigung
  • Einen alternativen Standort in einem Industriegebiet
  • Eine bessere Überwachung der Genehmigung erteilenden Behörden

Gutachten MAZ-Travemünde (klick) © Alle Rechte zu diesem Gutachten liegen beim Autoren des Gutachtens Herrn Klaus Koch, Umweltnetzwerk Hamburg

Der Wochenspiegel Lübeck veröffentlichte am 2. Juni 2017 einen Artikel zur aktuellen Situation: MAZ Travemünde belastet Anwohner und Natur
Auch die Lübecker Nachrichten haben einen Artikel geschrieben: Anwohner kämpfen gegen Bauschutt-Brecher 
Wochenspiegel vom 09. Juni 2017: Streit über die Genehmigung des MAZ Travemünde

Fotos vom MAZ Bültwisch-Travemünde:

Im MAZ Bültwisch gebrochene Baustoffe werden auf dem Blessenacker gelagert

 

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Einladung zur 27. Kücknitzer Runde

Unter Punkt 5 ist auch diesmal wieder der Recyclinghof Thema.
Jeder Interessierte  ist eingeladen daran teilzunehmen.27 Kückn  Runde Einladung 23 10 2014-1

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Protest at it`s best

Protest von seiner besten Seite. 🙂

Gestern gesehen, sehr gefreut und fotografiert:

protest

Vielen Dank nochmal an alle die mitgemacht haben!!!

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Appell zur Geschlossenheit: Mitgliederwebung für den Gemeinnützigen Verein Kücknitz

Gemeinsam sind wir stark! Das können wir anhand unserer Bemühungen um den Recyclinghof hier in Kücknitz seit dem letzten Jahr, hautnah erfahren. Durch die Ideen Einzelner und den Zusammenhalt und die Unterstützung und Aktivitäten Vieler, konnten wir bisher viel erreichen: Gemeinsam haben wir den Recyclinghof verhindert und das Oberbodenlager herausgezögert. Wir haben auf dieser Homepage regelmäßig darüber berichtet.

gmvk-wochenspiegel

Foto und Text:  Anja Hötzsch, Wochenspiegel

Es gilt seither, weiterhin die Kräfte zu bündeln und die nötigen Schritte bezüglich des Recyclinghofes im Auge zu behalten und voranzubringen. Mit der Unterschriften- und der anschließenden Aufkleberaktion und den Widersprüchen gegen das Oberbodenlager ist bereits viel getan.

Viele Menschen hier in Kücknitz lehnen sich vielleicht zurück und denken, mehr geht nicht, bzw. mehr kann ich nicht tun. Doch so ist es ganz und gar nicht und noch ist es nicht vorbei; wir haben begonnen uns zu wehren und für diesen Ort einzustehen und jetzt gilt es auch dran zu bleiben und alle Möglichkeiten auszuschöpfen die wir haben! Viele Menschen sind immer noch aktiv; sammeln Fakten bei den Behörden (Schriftverkehr), prüfen rechtliche Möglichkeiten, tauschen sich aus usw.

Nachdem die erhobenen Widersprüche mittlerweile alle abgelehnt wurden, geht es jetzt darum, zu prüfen, ob Klage erhoben werden soll und wie dabei die Chancen stehen.

Eine große Hilfe war und ist in dieser ganzen Zeit immer auch der Gemeinnützige Verein Kücknitz e.V. mit seinen vielfältigen Mitteln und Möglichkeiten. Vielen Dank an dieser Stelle, für den unklomplizierten Rückhalt in moralischer aber auch in materieller und organisatorischer Hinsicht durch den GMVK bezüglich „Kücknitz kämpft weiter“! Es ist gut, so eine Kraft und Gemeinschaft hier im Ort zu haben!
Wir haben hautnah erfahren können, wie wichtig der GMVK für Kücknitz ist und was er für uns alle in so vielen Bereichen ständig leistet.

Viele von den Aktivisten in Sachen Recyclinghof sind dem GMVK beigetreten. Derzeit hat der GMVK 292 Mitglieder.

Nachdem die erhobenen Widersprüche mittlerweile alle abgelehnt wurden, geht es jetzt darum zu prüfen, ob Klage erhoben werden soll und wie dabei die Chancen stehen. Auch hierbei ist  der GMVK tätig.

Unser Appell:

Finden Sie auch, dass der GMVK Gutes für Kücknitz leistet? Wollen Sie die Klageerwägungen und andere Aktivitäten für Kücknitz dauerhaft unterstützen?

Dann werden auch Sie Mitglied im Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V.!

Der Jahresbeitrag beträgt derzeit mindestens 15,- Euro.
Das Beitrittsformular finden sie auf der Homepage des GMVK:
Zur Beitrittserklärung des GMVK

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Widersprüche abgelehnt: GMVK und Privatpersonen erwägen Klage!

Die Widersprüche des GMVK sowie einiger Privatpersonen gegen das Oberbodenlager der Firma Scheel, wurden mit Schreiben vom 11. Februar 2013 durch das LLUR abgelehnt.
Ob und wer ggf. dagegen gerichtlich vorgehen wird, wird derzeit diskutiert und geprüft.

Hier der Widerspruchsbescheid vom LLUR an den GMVK:
Widerspruchsbescheid 11.02.2013

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