Aussagen in den Lübecker Nachrichten zum Recyclinghof erneut missverständlich und unvollständig!

Der aktuelle Artikel in den Lübecker Nachrichten bringt erneut missverständliche Aussagen und verschweigt wichtige Informationen. In dem Artikel der LN kurz nach der Bauausschusssitzung erschien bereits der Eindruck, die Sache sei vom Tisch. Dem ist eben nicht so! Und das wurde auch so nicht in der Bauausschusssitzung vermittelt, im Gegenteil – mehr dazu weiter unten. In der Überschrift des aktuellen Artikels hätte es daher richtig heißen müssen: Recyclinghof VORERST verhindert!
In der Bauauschusssitzung am 18.06.12 wurde beschlossen, das Verfahren an die KWL einer stadteigenen Tochtergesellschaft weiterzugeben, die dann für das Gebiet einen Flächenentwicklungsplan erstellen wird und dann wird auch neu über den Recyclinghof entschieden – hoffentlich dann durch die Bürgerschaft unter Einbeziehung der Kücknitzer Bürger! Auch wurde in den Raum gestellt, dass auch das Land Schleswig-Holstein letzte Entscheidungen fällen könne über die Entscheidungen des Bauausschusses in Lübeck hinweg.
Uns liegt unter anderem ein schriftlicher Briefkontakt vor, in dem ein verantwortlicher Politiker geäußert hat, dass er meint der Recyclinghof werde wohl durchkommen. Wir werden jetzt prüfen und überlegen ob wir diese Äußerung veröffentlichen wollen und können.
Auch werden wir zu den Äußerungen des Umweltministeriums im LN Artikel in den nächsten Tagen ausführlich Stellung nehmen und die ganze Sachlage noch einmal zusammenfassend und deutlich darlegen. Jetzt nur soviel:
Hier wurden seit 2010 Fakten geschaffen die diese Vorgänge überhaupt erst ermöglichten, zum Beispiel, indem man das bis Dato als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesene Grundstück in eine Kiesabbaufläche umgewandelt hat!

Bis dahin weisen wir auf die gestern aktualisierte Pressemeldung hin und empfehlen die Genehmigung für das Bodenlager vom 02.07.2012 genau zu lesen.

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„So ein Unternehmen gehört doch in ein Industriegebiet!?“

Das sagen und fragen die meisten Menschen relativ schnell, wenn sie von den Vorgängen hier am grünen Ortsausgang von Kücknitz erfahren.
So auch heute ein Bekannter aus Hamburg, dem über die Situation hier in Kücknitz erstmals berichtet wurde. Da kann man nur noch anfügen:
Ganz genau so ist es verehrtes LLUR, verehrte Städteplaner und sonstige Verantwortliche!!

Hier (siehe Fotos weiter unten) dürfen laut Genehmigung des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein demnächst die LKW anrollen. Wir haben mal ausgerechnet wie viele das in etwa sein können:
Bei 110.000 t in der jährlichen Annahme sind dies bei Transporten mit dem LKW circa 458 LKW-Fahrten monatlich. Hinzu kommen ebenfalls 458 Leerfahrten. Insgesamt muss man mit 5500 LKW Fahrten zuzüglich 5500 Leerfahrten rechen, wenn man pro LKW die maximal mögliche Zuladung von 20 t rechnet.
Keine guten Aussichten für Kücknitz, die Umwelt und für die touristische Region: Das bedeutet unendliche LKW-Bewegungen und staubende und lärmende Anlagen.

Fotos vom 21.06.12 von der Wiese (11 ha) an der Travemünder Landstraße samt angrenzender Natur die der Gefahr ausgesetzt ist zum Industriegebiet zu werden:

Weitere Fotos >hier<.

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Protestaktion „Kücknitz kämpft weiter“ ist gestartet!

Bitte kleben Sie die verteilten Zettel und Aufkleber in Ihre Fenster und ganz wichtig: an ihre Autos – damit der Protest außerhalb von Kücknitz wahrgenommen wird. Die Aktion kann nur erfolgreich sein wenn sie sichtbar wird, auch hier im Ort! Bitte kleben Sie die Zettel auch dann an, wenn Sie etwas abgelegen wohnen, jeder Hinweis auf diese Aktion ist wichtig.

Wir sind dabei gelbe Zettel an die Haushalte zu verteilen.
Aufkleber (und Zettel) erhalten Sie ab heute in vielen Geschäften in Kücknitz.
Wer Sonderwünsche hat bitte direkt an uns wenden.

Wir hoffen, dass viele Menschen sich beteiligen werden und dass der Ort gelb wird!!
Wir haben noch viele Ideen für diese Homepage und werden diese in den nächsten Tagen und Wochen umsetzten. Zur Zeit sind wir froh, dass die Aktion gestartet ist organisieren die Verteilung und sind gespannt wie sie angenommen wird.

Vielen Dank an alle die mitmachen und die uns unterstützen!

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LLUR erteilt Genehmigung für die Annahme, Behandlung und Zwischenlagerung von Boden und Steinen an der Travemünder Landstraße

Obwohl der Bauausschuss der Stadt Lübeck den Antrag auf Errichtung eines Recyclingzentrums abgelehnt hat, genehmigte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) jetzt den Antrag auf Zwischenlagerung und BEARBEITUNG von Steinen und Böden. Nun darf die Firma Scheel jährlich 110.000 t zwischenlagern und 11.000 t bearbeiten. Die Konsequenz: Schmutz, Staub, Lärm und Abgase von Baumaschinen und Lastwagen. Die Landschaft und der Wohnwert im nördlichen Kücknitz werden zerstört – und das alles gegen den Willen der Bürgerschaft (Bauausschuss)!

Wer hat hier eigentlich das Sagen, die Bürgerschaft oder die Verwaltung?
Oder war der Bauausschuss nur eine Posse zur Beruhigung der Bürger?

Hier finden Sie die Einzelheiten zu der ab 02.07. erteilten Genehmigung. Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hat nicht nur eine Zwischenlagerung genehmigt, sondern auch eine für die Siebung von Boden und Steinen.

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Pressemeldung an die LN: Kücknitzer Bürger und Bürgerinnen entsetzt über die Landesregierung Schleswig-Holstein! Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume genehmigt das Bodenzwischenlager auf dem von der Firma Scheel geplanten Recyclingzentrum an der Travemünder Landstraße

Wir haben heute nachfolgende Pressemeldung an die LN gesendet:

Am 2.Juli 2012 hat das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (die obere Landschaftspflegebehörde im Ministerium) die Genehmigung für das geplante Bodenzwischenlager erteilt. Die Erteilung erfolgte ungeachtet der massiven Proteste Kücknitzer Bürger und Bürgerinnen und ungeachtet der ablehnenden Haltung im Bauausschuss.[…weiterlesen]

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Darum kämpfen wir weiter:

Auch wenn der Bauausschuss, die Errichtung eines Recyclingzentrums der Firma Scheel abgelehnt hat, können wir uns noch nicht zurücklehnen.
Die Firma Scheel hat vor, sämtliche ihrer derzeit über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorte an der Travemünder Landstraße zu konzentreieren. Auf dem 11 ha großen Gelände, enstünde dann laut Bauvorlage, ein Zentrum für die Aufbereitung und Lagerung von Boden und anderen Baustoffen(Baustoffaufbereitung).
Da das im 1. Schritt nicht genehmigt wurde, scheint die Firma Scheel nun in “Salami-Taktik” zum Ziel kommen zu wollen. […weiterlesen]

Ältere Beträge:

Die Unterschriftenaktion:  >>Stoppt die Recyclinganlage in Kücknitz!

Das Ergebniss:  >>Recyclinganlage in Kücknitz vorerst gestoppt!

Die Interessengemeinschaft Pöppendorf und der Gemeinnützige Verein Kücknitz bedanken sich für den Erfolg der Unterschriftenaktion zum geplanten Recyclinghof in Kücknitz

Das war knapp!! Ein Kommentar zu den Plänen für eine Bauschutt-Recyclinganlage in Kücknitz von Susanne Hohmann

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Die Interessengemeinschaft Pöppendorf und der Gemeinnützige Verein Kücknitz bedanken sich für den Erfolg der Unterschriftenaktion zum geplanten Recyclinghof in Kücknitz

Artikel erstmals veröffentlicht am 22.06.2012 auf kuecknitz.info

Folgenden Text hat Wolfgang Adomeit von der Interessengemeinschaft Pöppendorf zusammen mit dem Gemmeinnützigen Verein Kücknitz e.V. heute in allen Geschäften die an der Unterschriftenaktion beteiligt waren ausgelegt:

Info zum Ergebnis der Unterschriftenaktion gegen den geplanten Recyclinghof von:

Interessengemeinschaft Pöppendorf

und dem

Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V.

Herzlichen Dank allen Mithelfenden!!! Eine tolle Leistung in so kurzer Zeit!!! Es war überwältigend, wie viele sich der Sache angenommen haben. Haben Listen kopiert und Unterschriften gesammelt.
Insgesamt kamen 2828 Unterschriften zusammen.

Wie geht es weiter?

Tatsache ist, dass der Bauausschuss den Beschluss zur Aufstellung eines Flächennutzungsplanes abgelehnt hat. Gleichzeitig soll allerdings die KWL, eine städtische Gesellschaft, den Auftrag erhalten, einen Flächenplan für das Gebiet inklusive Travemünder Landstraße bis zum Skandinavienkai zu entwickeln. Damit ist zunächst Zeit gewonnen. Insgesamt hat die Bauausschusssitzung ein ungutes Gefühl hinterlassen. Es kann sein, dass der Plan zur Errichtung eines Recyclinghofes bald erneut ansteht!!

Also: Wachsamkeit ist erforderlich!

Wolfgang Adomeit, Pöppendorfer Hauptstr. 9a, 23569 Lübeck,
Tel.: 0451 3071120, Email: fam.adomeit@t-online.de

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Recyclinganlage in Kücknitz vorerst gestoppt!

Artikel erstmals veröffentlicht am 20.06.2012 auf kuecknitz.info

Der Bauausschuss hat am Montag die Nutzung des Geländes als Recyclinghof für Bauschutt abgelehnt.
Das schrieb die LN gestern dazu>>>

Vielen Dank, liebe Kücknitzer, das war S U P E R!

Wir konten dem Bauausschuss am Montag
»2828 Unterschriften« übergeben!

Das es überhaupt dazu kommen konnte, haben wir ganz besonders dem tatkräftigen Engagement von Wolfgang Adomeit aus Pöppendorf zu verdanken.
Er hatte die Idee mit den Unterschriftenlisten und hat diese dann innerhalb weniger Tage umgesetzt.
Ohne diese Idee und seinen unermüdlichen Einsatz wären wir vielleicht nicht so weit gekommen. »Vielen herzlichen Dank dafür!!«

Ein besonderer Dank gilt auch dem Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V., dass er bereit war zu helfen und das er die Listen so schnell an alle seine Mitglieder verteilt hat, damit diese sie auslegen und verwenden konnten. Auch den Mitgliedern sei herzlich gedankt für ihre Unterstützung.

Es waren so viele Menschen tätig, die wir aber nicht alle namentlich erwähnen können und von denen wir auch nicht wissen ob sie erwähnt werden wollen. Auch denen danken wir an dieser Stelle herzlich!

Ein »großes Dankeschön« gilt den Geschäften, Vereinen und Institutionen, die bereit waren, die Listen auszulegen und die ihre Kunden so zahlreich angesprochen haben zu unterschreiben, das war so toll und mit diesem Engagement und Einsatz war nicht zu rechnen.

Es ist so toll, was hier im Ort entstanden ist, nachdem die ersten Unterschriftenlisten auslagen. Wie viele Menschen plötzlich selbst aktiv wurden, sich eigenständig Unterschriftenlisten besorgt haben um selber zu sammeln. Einige Anwohner sind durch den Ort gelaufen, andere von Tür zu Tür, es wurden Zettel an Hauseingänge geklebt mit dem Hinweis zu unterschreiben, Menschen wurden angesprochen, aufgeklärt und animiert in die Geschäfte zu gehen wo die Listen auslagen. Ein riesiges Dankeschön dafür an alle Anwohner und Einwohner von Kücknitz und Umgebung, das war »spitzenklasse« und hat der ganzen Aktion und allen Beteiligten richtig Auftrieb gegeben!

Alles in allem können wir mit der Aktion und dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Viel mehr war wohl nicht möglich in der Kürze der Zeit.

Ob wir allerdings schon am Ziel angekommen sind und die Pläne für einen Recyclinghof wirklich vom Tisch sind, wie es der LN Artikel (siehe oben) beschreibt, dass darf bezweifelt werden.

Das Verfahren wird jetzt an die KWL weitergeleitet und diese stellt für das gesamte Gebiet Skandinavienkai/Gleissanschluss Kücknitz, einen Flächennutzungs und/oder -entwicklungsplan auf. Ob die Kücknitzer Bürger bei dem Verfahren mit eingebunden werden, oder ob die Bürgerschaft das an den Bürgern vorbei entscheidet, das gilt es wachsam zu beobachten!

Die Firma Scheel hat für das Gebiet an der Travemünder Landstraße 260 bereits die Genehmigung, bis 2027 dort Kies und Sand abzubauen. Ein Oberbodenlager wird bis 2017 genehmigt. Seegras darf auch dort gelagert werden. Die Trecker und LKW der Firma Scheel, sollen nicht durch Kücknitz fahren, sondern über die B75 kurz vor Ivendorf an das das Grundstück gelangen. Das wurde festgelegt und gilt bereits.
Am Rand des Grundstücks in Richtung Travemünder Landstraße, soll künftig ein 2 Meter hoher Wall die Anlage schützen.

Der Kiesabbau wird in der oberen Hälfte des Geländes vor den betriebzugehörigen ehemaligen Wohngebäuden stattfinden.
Das ehemalige Kieswerk Bültwisch darf die Firma Scheel die nächsten 5 Jahre als Recyclinganlage nutzen.

Abschließend bleibt vorerst noch zu sagen:
»Leben im Grünen zwischen Weltkulturerbe und Ostseebad!«
Dafür steht Kücknitz und dafür möchte dieser schöne Stadtteil Lübecks, wahrgenommen werden.
Das deutlich zu machen, sollte weiter unser aller Ziel und Anstrengung sein und das ist ja auch das Anliegen dieser seit knapp 3 Jahren bestehenden Image-Kampagne Kücknitz[er]leben!


Eins ist bei dieser ganzen Aktion und bei den vielen Gesprächen mit den Menschen in dieser Zeit hier in Kücknitz nochmal sehr deutlich klar geworden: Ganz viele Menschen »lieben« diesen Stadtteil regelrecht und leben sehr gerne hier und das ist ein sehr großes Potential der Menschen und des Ortes hier. Und das gilt es in nächster Zeit ganz besonders den Politikern und Städteplanern in Lübeck deutlich zu machen, damit Kücknitz und seine Umgebung so liebens- und lebenswert bleiben kann!

Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unter unseren Artikeln. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Ihre Kommentare erst nach Prüfung freischalten können.

Kommentar:

Es bleibt ein fader Nachgeschmack und viele Fragen offen.

Was wird nach dem die KWL ein Entwicklungsplan erarbeitet hat? Geht es dann von vorne los? Wird dann der ganze Bereich zwischen Travemünde und Kücknitz zum Industriegebiet? Gerade der grüne Gürtel trägt doch erheblich zum Wohnwert des ganzen Stadtteils bei .

Wenn ich sehe wie in der Verwaltung gedacht und argumentiert wird sehe ich schwarz.
z.B. Die Bewertung des Lärmgutachtens (eingeholt vom Betreiber!) ist fragwürdig. Geht es bei dem Gutachten um den Kiesabbau oder um den Betrieb von Brecheranlagen? Die Bemerkung des Herrn Bresch es werden gerade mal 55 dB (Rasenmäher aus ~10m Entfernung) bei den Wohngebäuden ankommen und die Empfindung von Lärm sei ja subjektiv zeigen wie hier mit Menschen umgegangen werden soll. Da klinkt es schon nach Hohn, wenn Herr Bresch sagt, dass man diese Anlage nicht in ein Industriegebiet setzen kann weil benachbarte Betriebe ja auch Büros haben und der Lärm zu sehr stören würde. Weiterdenken erlaubt….
Fest steht, wir müssen weiter aufpassen, damit uns hier nichts unter gejubelt wird.

Ralf Lindenau

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Stoppt die Recyclinganlage in Kücknitz!

Artikel ursprünglich veröffentlicht am 11.06.2012 auf kuecknitz.info Wir wehren uns!!!

Unterschriften- Aktion

Die letzte Schätzung liegt bei 2800 Unterschriften!!

Endgültig wissen wir das erst kurz vor der Bauausschusssitzung.

Die online Protestliste ist jetzt geschlossen.

Der Bauausschuss tagt heute um 16 Uhr.Vorher sollen die Listen übergeben werden.

Die Bauausschusssitzung ist öffentlich . Jeder kann zusehen. Kurzentschlossene können natürlich auch dort noch ihre Unterschrift leisten.


Liebe Kücknitzer, bitte schicken Sie Ihre tollen Kommentare dringend auch in Form von Leserbriefen an die LN, oder schreiben Sie E-Mails oder Briefe an die Parteien und Politiker in Lübeck!! Wer Ideen hat oder Aktionen plant zum friedlichen und angemeldeten Protest, bitte bei uns (Internet Redaktion) melden!

Um anderen Ihre Meinung mitzuteilen oder zu diskutieren nutzen Sie doch bitte den Kommentar-link am Ende des Artikels. Oder Sie klicken einfach HIER>>. Die Kommentare müssen alle von uns einzeln freigegeben werden. Es kann also etwas dauern bis Ihr Kommentar online ist.

Am Ende dieses Artikels haben wir einige Kommentare von Ihnen eingestellt die wir mit der Onlineaktion erhalten haben.

Aktuell: >>>NL Artikel zur Protestaktion >>>

Wie der LN-Artikel zeigt, dürfen wir mit unserem Protest nicht nachlassen. Auch wenn die großen Parteien in der Bürgerschaft dagegen sind, wurde schon viel in der Verwaltung durch gewinkt. Wir können uns also nicht auf die Politik verlassen.

>>>Wochenspiegel mit Artikel auf 2.Seite>>> Zur Unterschriftenaktion der Interessengemeinschaft Pöppendorf:

Verantwortlich: Wolfgang Adomeit, Pöppendorfer Hauptstr. 9a, 23569 Lübeck, Tel.: 0451 3071120, Email: fam.adomeit@t-online.de mit Unterstützung durch den Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V., siehe Pressemitteilung Politiker in Lübeck, stoppt das Verfahren zur Errichtung des Recyclinghofes an der Travemünder Landstraße 260!! Wie die LN am 24. Mai 2012 berichteten, soll an der Travemünder Landstraße 260 ein Recyclinghof für Bauschutt mit einer Steinbrecheranlage errichtet werden. Der Recyclinghof soll von der Firma Paul Scheel betrieben werden. Die Firma Scheel will an dem Standort Travemünder Landstraße seine an verschiedenen Orten bestehende Recyclingplätze/-höfe konzentrieren. So zum Beispiel von Steinrade und von der Seelandstraße. Der gesamte ehemalige Bauernhof soll Recyclingplatz werden für alle möglichen Arten von Abfällen, zum Beispiel: Annahme, Bearbeitung, Zwischenlagerung und Aufbereitung von: Bauschutt, Beton, Asphalt Bauholz –belastet und unbelastet-, Stämmen/Stubben Böden und Sand, belastet und gering belastetet Seetang Kompostierung von Grünschnitt. Die Anlage wird durch die Bearbeitung und Weiterverarbeitung und dem Einsatz der Steinbrecheranlage und des Holzschredders erheblichen Lärm und Staub verursachen. Dabei könnten Feinstäube entstehen, die gesundheitsgefährdend sind. Je nach Windrichtung werden der Lärm und die Stäube in Kücknitz, Pöppendorf und Ivendorf zu starken Belastungen für die Bürger führen. Die Steinrader laufen schon seit Jahren Sturm gegen den dort bestehenden Recyclinghof der Firma Scheel!! Bereits heute leiden die Kücknitzer unter dem Lärm und dem Staub sowie dem Lastwagenverkehr zu den Recyclinghöfen auf dem alten Metallhüttengelände. Ein neuer Recyclinghof verschärft die bereits bestehenden Probleme. Durch die beabsichtigte Konzentration der verschiedenen Scheelschen Recyclinghöfe an dem Standort in der Travemünder Landstraße wird es dann zu weiteren massiven Lärm- und Verkehrsbehinderungen kommen. Schließlich muss dieser Schwerlastverkehr v on der Schnellstraße durch Kücknitz zur Travemünder Allee fahren. Bereits heute bringen die von der Firma Scheel eingesetzten schweren Traktoren so manchen Straßenfahrer auf die Palme!! Der dann um ein Vielfaches angestiegene Schwerlastverkehr wird den ohnehin nicht immer besten Zustand der Straßen weiter verschlechtern! In der Vorlage für den Bauausschuss der Hansestadt Lübeck zum Aufstellungsbeschluss der Flächennutzungsänderungsplanung, die seitens der Stadt durchgeführt wurde, spielen die in unmittelbarer Nähe wohnenden Menschen und ihre Erholungsgebiete kaum eine Rolle. Insbesondere hätten nachfolgende Gegebenheiten stärker berücksichtigt werden müssen: Der neue Recyclinghof würde dann in unmittelbarer Nähe liegen zu: dem Erholungspark Kücknitz, dem BauspielplatzKücknitz, dem geschützten und über die Landesgrenzen hinaus bekannten Dummersdorfer Ufer, dem naheliegenden Landschaftsschutzgebiet Pöppendorf und Umgebung, den angrenzenden Siedlungshäusern, Wohnblocks und dem Reiterhof Bültwisch. Auch führt die Travemünder Landstraße direkt an dem Recyclinghof vorbei. Die Straße wird täglich von mehr als tausend Autos befahren. Den Fahrradweg, der direkt an dem Grundstück vorbeiführt, nutzen täglich Schulkinder, Berufstätige und Ausflügler. Auf einer Länge von ca. 700 Metern müssten sie direkt an dem Recyclinghof vorbei. Sie würden die Stäube und Gerüche einatmen und wären direkt dem Lärm ausgesetzt. Ist den Politikern der Hansestadt Lübeck die gesundheitliche Gefährdung unserer Kinder durch den Lärm, Staub und der Gerüche des Recyclinghofes egal?? Aber auch für die Anwohner in Kücknitz, Pöppendorf und Ivendorf entstehen durch den Betrieb der Anlage erhebliche Belastungen durch Lärm, Staub und Gerüche. Gesundheitliche Einschränkungen sind nicht auszuschließen. Die Belastungen der mit viel Fleiß, Kosten und Liebe und Mühe aufgebauten Schutz- und Erholungsgebiete sind erheblich. Die Lebensqualität, die die Schutz-und Erholungsgebiete für Mensch und Tier bringen sollte, wird erheblich eingeschränkt. Wo bleiben die Stimmen all der Umwelt- und Naturschützer, die sich auf die Schultern klopfen, wenn mal wieder das Dummersdorfer Ufer gelobt wird und die alles Mögliche unternehmen, damit ja niemand abseits der gesperrten Zonen geht. Ist es ihnen egal, dass durch den Recyclinghof auch eine Gefährdung der geschützten Gebiete gegeben ist? Warum lassen sie es zu, dass mitten in der rundum geschützten Natur eine Industrieanlage installiert wird? Wo sind die Politiker, die wir gewählt haben, damit sie unsere Interessen vertreten? Sollen wir wie so oft vor vollendete Tatsachen gestellt werden? Wir sind mündige Bürger und erheben hiermit unsere Stimme gegen die Recyclinganlage. Wir fordern unsere Vertreter, nämlich die Politiker in der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck auf, gegen die Interessen einer einzelnen Firma und für die Bürger und für die Natur zu stimmen. Glaubt man dem oben genannten LN-Artikel, so ist es nicht zu fassen, dass der zuständige Bausenator meint, mit der Verlagerung des Recyclinghofes aus Steinrade nach Pöppendorf eine Lösung gefunden zu haben. Er löst damit nicht die bestehenden Probleme in Steinrade, er verlagert sie nur nach Pöppendorf/Kücknitz! Wir appellieren an Euch Politiker: Verhindert den Aufstellungsbeschluss am 18.6.2012 im Bauausschuss!!!! Damit auf keinen Fall eine Grundlage geschaffen wird zur anschließenden Flächennutzungsänderung!!! Bereits mit der jetzigen Genehmigung des Kiesabbaus werden wertvolle Pflanzen und Tiere, die sich auf der seit Jahren ungenutzten Fläche angesiedelt haben, vernichtet. Stoppt den Raubbau an Mensch, Natur und Umwelt!! Lübeck, den 8. Juni 2012 Interessengemeinschaft Pöppendorf Wolfgang Adomeit


Bitte Unterstützen Sie unseren Protest gegen die Recyclinganlage

Das schreiben unsere Leser:


Hallo!!! Wir wohnen direkt dort… unten beim ehemaligen kieswerk Bültwisch… uns fragt keiner… wir wohnten Jahrelang richtig ruhig die kinder konnten ausgelassen toben und kinder sein man beneidete uns hier inmitten der natur. Uns schauten Wildtiere in die Fenster damit ist schon lange Schluss… Seid dem Scheel hier runter fährt und das Kieswerk nutzt muss ich sogar Angst um die Kinder haben… Der Weg ist nicht Beleuchtet, im Winter wenn die Kinder zur Schule mussten, waren viele gefährliche Situationen, meine mittlere musste morgens um 7 Uhr vom Fahrrad springen in die Hecke weil ein Trecker sie übersah, meine jüngste wurde komplett mit Matsch vom vorbeifahrenden Trecker beschmutzt usw… direkt Kontakte mit Scheel brachte garnichts… Geschweige das einige unsere Hofauffahrt mit dem LKW nutzen, auch keine weitere Reaktion…. Wenn er die schweren Maschinen im Kieswerk nutzt klappert auch mal das Geschirr im Schrank….lediglich eine Entschuldigung und es ist ja bald vorb! ei…. Wenn ich hier um die Gesundheit meiner bzw. unserer Kinder Angst haben muss… Lärm, gefährdung der LKW bzw. Trecker, Staub, Sachbeschädigung ( Platten auf unserer Hofauffahrt sind nicht für LKW`s bestimmt) irgendwo hört es auf…. Ich habe leider am Montag keine Zeit aber hoffe das es gestoppt wird. Mit freundlichen Gruß Bockwoldt


warum wird Kücknitz immer unattraktiver gemacht : Tunnel+Maut Busfahrplan Recyclinghof auf dem ehem. Bauernhof


es ist unerträglich daß so mit der gesundheit der anwohner und deren kinder, umgegangen wird. ich wohne direkt neben dieser anlage die dort entstehen soll und habe eine 3 jährige tochter. was mich noch mehr wundert allerdings ist die tatsache das dort schon zahlreiche bauarbeiten stattfinden, wo doch noch gar keine genehmigung vorliegt. also muss doch da schon jemand grünes licht gegeben haben. (natürlich nach…..von Redaktion gekürzt...) denn anders kann ich mir nicht erklären wie es passieren kann, daß in einem naturschutzgebiet solch unsinn gebaut werden kann. was wird kann keiner sagen, doch falls diese anlage wirklich entsteht, muss ich an die gesundheit meiner tochter und uns selbst denken, und einen großzügigen spender suchen der mir einen umzug bezahlt. da wir erst vor 2 jahren in diese schöne und (noch) ruhige wohnung gezogen sind, hat man natürlich nicht unbedingt die finanziellen mittel parat, wieder umzuziehen. mit freundlichem gruß Dietmar Mühl (Anwohner)


Ich finde es eine mords Schweinerei was da abgeht, es kann doch nicht angehen, dass in einem Naturschutzgebiet Schadstoffe gelagert werden, die die Umwelt so stark belasten, dass Mensch und Tier krank werden. Mein Sohn, meine Schwiegertochter und mein 3 Jahre altes Enkelkind wohnen in unmittelbarer Nähe.


Verhindert diesen Umweltskandal. Oder ist Lübeck so Pleite, dass es Naturschutzgebiete, die Gesundheit der Menschen und Tiere für Geld gefährdet.


Ich verbringe viel Freizeit in dem betroffenen Gebiet.


Mein Vorschlag! Porotestzüge zum Rathaus,der Bürgerschaft zeigen,das wir uns nichts gefallen lassen. So wie die Leute in Schönberg. Gegen die Aspesttransporte. Damit der Bausenator merkt, so nicht!!


Sehr geehrte Damen und Herren, gerade sind doch Vertreter unseres Landes gewählt worden. Wir erwarten, dass Herr Albig und die Vertreter der Grünen sich aktiv um diese Schweinerei kümmern. Ihnen ist die Gesundheit ihrer Bürger am Herzen? Dann zeigen Sie es!!!! Wir fordern umgehend den Stopp und tragen Sie dazu bei, dass sich die Bürger unseres Landes nicht sorgen müssen!!!! Mit freundlichen Grüßen Familie Böhme


Sehr geehrte Damen und Herren, habe mich als langjähriger Lübecker sehr über die überaus positive Entwicklung und „Verschönerung“ des liebens-werten Stadtteils Kücknitz gefreut. Ich hatte das große Glück, in den vergangenen 10 Jahren (die mich berufsbedingt immer wieder nach Kücknitz geführt haben) dort viele angenehme und erinnernswerte Begegnungen zu erleben. Umso mehr macht es mich traurig, wütend und fassungslos mit ansehen zu müssen, was „man“ dort vorhat. Dagegen „muss“ sich jede Bürgerin und jeder Bürger wehren.


Es geht auch die Travemünder etwas an. Das dahinter liegende Dummersdorfer Ufer bietet für die Touristik viele, noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, Wandern, Reiten, Naturerfahrungen usw. mit einer Industrieanlage im Zugang ist das nicht mehr möglch.


Es ist unfassbar das der Herr Bausenator überhaupt daran denkt so einen Umweltschädlichen Betrieb dort anzusiedeln. Es gibt wahrlich andere Standorte die nicht in der unmittelbaren Nähe von Naturschutzgebiet, Naherhohlungsgebiet und Wohnbebauung liegen. Wir haben schon in Herrenwyk die Recycling-Anlagen, das wäre doch eine Möglichkeit für den Herrn Bausenator sich dort mal einen Tag aufzuhalten und den Lärm und Staub zu hören und zu schmecken. Da würde er mal einen Eindruck bekommen was er den Einwohnern von Kücknitz mit noch einem Recyclinghof zumuten würde. Gesundheitliche Schäden sind da vorprogrammiert, schließlich weht in Kücknitz deutlich häufiger starker Wind als in Lübeck. Bei Ostwind würden die Stäube direkt in die Wohngebiete ziehen und bei Westwind in die Dörfer. Hoffentlich tragen ganz viele Kücknitzer sehr starken Gegenwind nach Lübeck zum Bausenator!


Macht unser kücknitz nicht kaputt neben Grabowski ist genug Platz dann bleibt der lärm und dreck an einer stelle. bitte protest aktionen organisieren.


Es wird endlich Zeit, dass sich Kücknitz wehrt!!!


Die negativen Erfahrungen mit dem Unternehmen Scheel in der Vergangenheit sollte allen Beteiligten eine Lehre sein! Es soll doch im Bereich OH bleiben – oder hofft die Hansestadt Lübeck auf hohe Steuereinnahmen? Und wieder zum Nachteil vom Ortsteil Kücknitz. Nach dem Motto: Bloß nicht in den Stadtteilen, wo die Betuchten ihr Haus haben.


Wieder einmal soll Kücknitz als Lückenbüsser herhalten und mit einem weiteren Negativ-Image belastet werden! Jetzt ist aber endgültig das Fass am überlaufen. Senator Boden scheint in den letzten Jahren seinem Amt nicht mehr gewachsen zu sein. Bei so vielen Fehlentscheidungen wäre er in der freien Wirtschaft schon längst gefeuert worden. Seine Gleichgültigkeit und seine Art und Weise im Umgang mit dem Problem sind als mehr provokativ – weg mit ihm!


Wir (meine Familie und ich) als Travemünder sind ja „soweit weg“ von Pöppendorf. Trotzdem unterstützen wir die Interessengemeinschaft Pöppendorf. KEINE RECYCLINGANLAGE IN PÖPPENDORF ! Viel Erfolg Jörg Hamer


Aufgrund unserer langjährigen Lebenserfahrung befürchten wir nach und nach gesteigerte Beeinträchtigungen durch Stäube bis hin zu Asbest, Lärm und Gestank! Es erfolgen schon die ersten Maßnahmen, weil schon Arbeiten durchgeführt werden. Das zeigt den Vorsatz, etwas gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen!


Stoppt den recyclinghof


unglaublich, wo wir doch im Gewerbegebiet Herrenwyk schon genug Recyclinghöfe, Abrissfirmen etc. haben. Wir sind doch nicht Lübecks Mülleimer. Sollte sich die Firma Scheel durchsetzen können, wäre das ein Armutszeugnis für Lübeck. Massiver Protest der Bevölkerung wäre vorprogrammiert.


Ich finde es eine frechheit so eine Anlage in einer so ruigen Gegend überhaupt in betracht zu ziehen, im Gewebegebiet Herrenwyk sind doch genug Freiflächen.


Ich bin gegen den Bau einer Recycling- Anlage im Wohngebiet u. nahestehendem Naturschutzgebiet- auch aus gesundheitlichen Gründen. Unsere Umwelt in Kücknitz war lange genug verpestet durch Hochofenwerk, Flender, Kraftwerk Siems usw.


Die Politiker versuchen allzu gerne Bürger, deren Stimmen sie vor der Wahl ja immer brauchen und um die sie balzen um ans Ruder zu kommen; nach der Wahl als überflüssiges unwissendes Übel, nicht jedoch als das was sie sind, IHR Souverän, dessen Interessen sie auch lt. Amtseid zu erfüllen und zu vertreten haben. Nach aktueller Rechtslage haften diese Politiker und die Nachfahren 3 Generationen für im Amt zu verantwortende Fehlleistungen. Die BRD hat sich da von ihren Bediensteten abgekoppelt und läßt sie haften!!


Unsere Wut gegen dieses Vorhaben und die empfundene hinterlistige Planung sind unbeschreiblich. Ein Recyclinghof – ganz gleichgültig mit welchem Umfang – muss mit allen Kräften verhindert werden. Allein der zu erwartende LKW-Verkehr wäre eine Zumutung.


Früher war es dort so ein toller Reiterhof und Scheel will seine Pferde da auch weiter halten und Ausbilden , warum baut man sich dan soetwas daneben ? Außerdem gehen wir jeden Sonntag mit der Familie und den Hunden am Dummerstdorfer ufer lang und das soll schön und ruhig bleiben . Mein Bruder war extra in dem Naturkindergarten in Dummersdorf und nun neben dem Kindegarten ein Recycinghof , super Idee , Herr Scheel.


Niemals!


Kücknitz ist für mich der schönste Stadtteil in Lübeck und das muss so bleiben. Umweltverschmutzer haben schon in Herrenwyk viel verseucht – es reicht, wir werden uns wehren!!!!!!

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