„Kücknitzer bekommen Hilfe“ schreiben heute die Lübecker Nachrichten!

„Die Kücknitzer können auf die Bürgerschaft zählen.“
beginnt der kleine Artikel im Lokalteil der aktuellen LN Ausgabe.

Weiter heißt es dort:
„Die Bürger nördlich der Trave wehren sich gegen Schuttberge an der Travemünder Landstraße und haben Widerspruch beim Land eingelegt. Jetzt hat auch die Bürgerschaft beschlossen, sich beim Land dafür einzusetzen, dass die Genehmigung für das Zwischenlager zurückgenommen wird.“

Christopher Lötsch von der CDU wird zitiert: „Uns hat alle überrascht, dass das Land die Flächen genehmigt hat.“
Antje Jansen von der Partei Die Linke meint: „Wir wollen die Radikale Lösung: Das Land soll das Zwischenlager zurücknehmen.“
Reinhold Hiller (SPD) möchte bei der ganzen Angelegenheit nicht die Bedürfnisse der Steinrader außer Acht lassen, wo der Schutt derzeit gelagert wird, auch Thomas Rathcke von der FDP stimmt dem zu: „Wir sollten die Stadteile nicht gegeneinander ausspielen.“

Einzig bleibt weiterhin die Frage offen, wie wir feststellen, was eigentlich die Partei Bündnis 90/Die Grünen zu all dem sagt?

Unser Fazit: Toll, dass uns die Politik jetzt bei unserem Widerspruch gegen das Zwischenlager unterstützt, wer hätte das gedacht; warum eigentlich nicht gleich so!!
Vielen Dank, wir sind ganz gespannt auf das Ergebnis, auch für Steinrade!
Es ist längst an der Zeit, dass hier mal wirklich nach guten Standorten und Lösungen für alle Seiten gesucht wird und das von höchster und kompetenter Stelle!

Wir haben nicht darüber berichtet, aber letzte Woche wurde bekannt, dass die Naturschutzstation Dummersdorfer Ufer eine Genehmigung zum Klagerecht erhalten hat, was bedeutet, dass sie auch gegen einen Recyclinghof klagen können und dieses auch tun würden, wie sie ebenfalls in einem LN Artikel erklärten.
Trotzdem bleibt auch hier der fade Nachgeschmack: Viel gehört hat man bisher während der ganzen Angelegenheit von den Naturschützern nicht!

Eigentlich kann ja jetzt, nichts desto trotz, nichts mehr schief gehen, oder!? Schön wärs, drücken wir alle ganz fest die Daumen!!

Lesen Sie hierzu auch den Kommentar von Wolfgang Adomeit unter diesem Artikel.

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Eine Antwort zu „Kücknitzer bekommen Hilfe“ schreiben heute die Lübecker Nachrichten!

  1. Wolfgang Adomeit schreibt:

    Es ist doch schön, was wir bisher erreicht haben:
    1. Der Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes wurde nicht gefasst.
    2. Flyer und Aufkleber zeigen deutlich die Meinung was wir Kücknitzer von dem Recyclinghof halten.
    3. Dem Umweltministerium ist die Problematik der Errichtung eines Recyclinghofes an einer derartig sensiblen Stelle klar geworden.
    4. Auch die Lübecker Politik denkt inzwischen anders! So haben fast alle Parteien klar Stellungnahme gegen den Recyclinhof an der Travemünder Landstraße bezogen,….nur die Partei der Grünen, von der man erwartet, sie würde wie eine Löwin um ihr Junges gegen den Recyclinghof kämpfen, meldet sich nach wie vor nicht zu Wort!!! Hat sie etwa den Umweltgedanken aus ihrem Grundstzprogramm gestrichen?
    5. Schön ist es auch, dass der Naturverein Dummersdorfer Ufer jetzt Klagerecht hat und somit zu hören ist, wenn es um Eingriffe in die Natur in dieser Gegend geht. Das bedeutet, sollte es noch einmal einen Versuch geben, den Recyclinghof dort zu errichten, hat der Naturverein Mitspracherecht, er ist zu beteiligen!!! Das bedeutet, es kann von der Stadt Lübeck nicht wieder heimlich etwas angeschoben werden.
    6. Auch der Widerspruch des Gemeinnützigen Vereins Kücknitz gegen die Errichtung des Zwischenlagers ist ein Meilenstein gegen den Recyclinghof. Er zeigt auf, dass nicht einzelne Personen gegen den Recyclinghof sind, sondern dass Kücknitz dagegen ist.
    Für diese Erfolge ist allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, und es waren viele, zu danken. Beweist es doch einmal mehr, nur zusammen sind wir stark.
    Dank gilt aber auch den Politikern, die uns unterstützt haben und auch denen, die sich jetzt von dem ursprünglichem Vorhaben abwenden.
    Wolfgang Adomeit

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